Archiv für Rezepte

Test: Moesta-BBQ Wok’N BBQ

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Erst vor kurzer Zeit habe ich euch den neuen Aufsatz aus dem Hause Moesta-BBQ bekommen (siehe Beitrag Unboxing: Moesta-BBQ Wok’N BBQ vom 20.05.2014) und nun wurde er heute mit meinen Teamkollegen Jan und Patrick ausgiebig getestet.

Der Wokeinsatz durfte ohne Grillrost und Kohlerost in meiner 57cm Weberkugel platz nehmen und zuerst wurde die Höhe des Kamins eingestellt. In der Zwischenzeit habe ich einen Anzündkamin voll Profagus Grillies Briketts durchgeglüht. Den kleinen Kohlerost im Kamin auf die unterste Stufe eingestellt und dann die glühenden Briketts in den Wokaufsatz gekippt. Die Zuluft des Grills komplett öffnen und ein kleines Stück Holz auf die Briketts legen.

Der Wok wurde vor der ersten Benutzung gründlich von Produktionsresten und Korrosionsschutz befreit. Nun den Wok mit Öl mit hohem Flammpunkt (ich habe Rapssöl verwendet) von innen gründlich einbrennen, bis der Wok eine schöne Patina bekommt.

Durch die Randform des Kamins lässt sich der Wok bequem in allen erdenklichen Lagen auf dem Kamin platzieren.

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Drumsticks vom GMG Pelletgrill

Drumsticks Header
Patrick hatte sich spontan zu einem kleinen Plausch angemeldet und hat gleich was zum grillen mitgebracht. Solche Gäste sind mir ja echt die liebsten. Also flugs den GMG Pelletgrill aufgeheizt und dann die mit Basic-Chicken-Rub à la Myron Mixon gewürzten Hähnchen-Drumsticks auf die Rosterhöhung gelegt.

Das Rezept für den Rub:

2/3 Tasse Chilipulver
1/2 Tasse Zucker
4 TL Salz
4 TL Zwiebelpulver
4 TL Knooblauch granuliert
1 TL Cayenne Pfeffer

Die Drumsticks mit dem Rub bestreuen und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Leider haben wir uns festgequatscht und so sind die Drumsticks leider etwas dunkler geworden als gewünscht.

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Schnelle Sliders / Mini-Burger

Sliders Header
Letztens habe ich in der Metro Mini-Burger-Buns entdeckt und soforthatte ich die Idee, ein paar schnelle Sliders zu grillen. Also frisches Rinderhack mit 20% Fettanteil beim Metzger im Ort besorgt und daraus kleine Burger-Patties geformt, dazu habe ich das Hack flach gedrückt und mit einer mit Öl pepinselten Tasse die runden Patties ausgestochen. Mit Backpapier als Zwischenlage wanderten die Fleischscheiben dann in den Gefrierschrank.

Der Rest ist so einfach wie bis 3 zählen, Die Patties auf der Sizzle-Zone scharf angrillen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem Hauptgrill mit Käse belegen, in diesem Falle Emmentaler, und indirekt gar ziehen lassen. Auf dem Warmhalterost habe ich die Buns erwärmt und nebenbei noch ein paar Scheiben Bacon gegrillt.

Dann nach Gusto einen schönen Mini-Burger basteln, ich habe von unten nach oben folgende Zutaten verwendet:

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Dry-aged Limousin Bone-in Ribeye mit flambierter Cognacsauce

Bone-In Ribeye mit Cognac-Sauce Header
Und weiter geht es heute mit dem nächsten Schmankerl vom Grill. Wir hatten mal wieder Lust auf ein schönes Stück Rindfleisch, also habe ich ein knapp 900 g schweres Bone-in Ribeye-Steak vom Limoisinrind aufgetaut. Gekauft habe ich es bei Adla-Gourmet. Inspiriert wurde ich wiederum durch das Buch Weber’s Classic, wahrlich die Grillbibel Teil 2.

Würzmischung Steak:
2 EL bunte Pfefferkörner
1,5 TL Senfkörner
1,5 TL grobes Meersalz
Olivenöl

Das Steak wurde eine halbe Stunde vor Grillbeginn beidseitig dünn mit Olivenöl eingepinselt und mit einer Mischung aus zerstoßenem buntem Pfeffer, zerstoßenen Senfkörnern und grobem Meersalz ordentlich gewürzt.

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Flammkuchen mit dem MOESTA BBQ-Pizzaring an Silvester

Flammkuchen Header
Silvester haben wir mit guten Freunden bei uns zu Hause gefeiert und nach einem lustigen Vorspeise-Igel von Steffi gab es als Hauptgang Flammkuchen aus dem Kugelgrill. Für ausreichend Oberhitze im Grill verwende ich den MOESTA BBQ-Pizzaring, der sich schon mehrfach bewährt hat. Einen Testbericht zum Ring hatte ich bereits verfasst: Test Moesta BBQ-Pizzaring vom 25.10.2013.

Also einen vollen Anzündkamin Profagus Grillies entzündet und nachdem sie durchgeglüht sind, halbmondförmig am Rand des Kohlenrostes aufgehäuft (siehe Bilder). Auf die Kohle gebe ich dann 3-4 Stücke trockenes Hartholz. Nun den Pizzaring mit dem Pizzastein und der Pizzabande auf die Kugel setzen, den Deckel drauf und warten. Die Deckelbelüftung dabei komplett schließen und unten die Zuluft völlig öffnen.

Nach wenigen Minuten zeigt das Thermometer am Pizzaring über 300° C und das Backen kann beginnen.

Flammkuchen bereite ich wie folgt zu:

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Loue-Schwarzfußhähnchen mit Süßkartoffelpommes mit Chilicreme vom Monolith Keramikgrill

Loue Schwarzfusshähnchen Header
Zu Weihnachten habe ich mir unter anderem einen Monolith Keramikgrill zugelegt und heute hatte ich endlich die Ruhe und Zeit das Gerät auszuprobieren.

Den Grill habe ich in Isernhagen bei Heinze-Sun gekauft, einen netten Gruß an Herrn Heinze an dieser Stelle und falls ihr mal einen Pool bauen wollt, da sei ihr bei ihm gut beraten.

Dazu habe ich noch folgendes Zubehör erstanden:

  • Grillrost 2-stöckig
  • Deflektorstein für indirektes Grillen
  • Pizzastein
  • Schiene zum Zuführen von Räucherchip

Bei der Grillarena in Hessisch Oldendorf habe ich dann noch folgende Teile ergänzt:

  • Abdeckhaube
  • Edelstahl-Kohlekorb

Damit ist der Grill dann auch komplett ausgestattet.

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Weihnachtsmenü

Weihnachten Header
Heiligabend haben wir im Kreis der Familie verbracht und ich habe es mir nicht nehmen lassen, etwas vom Grill zu zaubern.

Die Vorspeise stammte allerdings nicht vom Grill, es gab Black Angus Carpaccio mit Rucola, gerösteten Pinienkernen und Parmesanhobeln. Gewürzt wurde mit Salz und Pfeffer. Das ganze wurde dann mit Olivenöl und Balsamico beträufelt. Eine wirklich leckere Vorspeise.

Als Hauptgang habe ich mein Lieblings-Schweinefilet-Rezept gemacht: Schweinefilet mit Steinpilzrub und Steinpilzsauce von der Zedernholzplanke (Rezept siehe meinen Blogeintrag Freilandschwein von der Planke vom 16.07.2013). Dazu wurden Pommes Frites gereicht.

Das Filet habe ich auf meinem Gasgrill zubereitet und es war, wie gewohnt, ein echter Genuss.

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Themenabend Schweinefiletvariationen

Schweinefiletvariationen-Header
Zusammen mit meinen Grillfreunden Patrick und Jan hatte ich mir überlegt, einen schönen gemeinsamen Grillabend bei mir zu Hause zu gestalten. Ein Thema musste her und so kamen wir schnell auf die Idee:

„Schweinefiletvariationen“

Abends habe ich dann meinen Gasgrill und die Weber-Kugel angeheizt und gegen 18:00 Uhr trudelten auch schon die beiden Grillkollegen ein, als Gast hatte ich noch meinen guten Freund Sven eingeladen. Damit es auch hell genug auf der Terrasse ist, habe ich einen Baustrahler aufgestellt, die Lichtausbeute hätte wohl auch Tim Taylor neidisch gemacht.

Starter:
Zum Start wurde ein schön marmoriertes Wagyu-Ribeye auf der Sizzle-Zone des Napoleon Gagsgrills gegrillt und dann indirekt gar gezogen. Gewürzt wurde nach dem Grillen nur mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Das Steak war sehr lecker, ein schöner Eigengeschmack, butterzart und saftig. Auf der Sizzle gelingen selbst solche relativ dünnen Fleischstücke perfekt. Das Steak wurde auf einem Holzbrett in Streifen geschnitten und noch am Grill von der hungrigen Meute verkostet.

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Test Moesta BBQ-Pizzaring

MOESTA-BBQ-Pizzaring-Header
Was lange währt, wird endlich gut…

Schon seit Wochen steht der BBQ Pizzaring von MOESTA bei mir zu Hause und leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, ihn zu testen (siehe meinen Bericht Pizzaring von MOESTA-BBQ vom 20.07.2013).

Ich habe also meine Grillfreunde Patrick und Jan nebst Freundinnen eingeladen und so haben wir aus dem Test eine kleines Gemeinschaftsprojekt gemacht. Patrick hat sich um den Pizzateig gekümmert, Jan und Kathi um die Pizzabeläge und ich mich um die Pizzasauce und natürlich die Getränke.

Um 18:00 Uhr habe ich einen randvollen Rösle-Anzündkamin mit Heat Beads-Briketts angefeuert, an meiner 57er Weber-Kugel habe ich den Tuck-Away-Deckelhalter sicherhaltshalber abgeschraubt, da sonst die Kunststoffrollen wohl geschmolzen währen.

Nachdem die Briketts durchgeglüht waren, habe ich sie im hinteren Drittel des Grills halbkreisförmig angehäuft und zwar so, dass keine Briketts unter dem Pizzastein zu liegen kommen, da dieser sonst zu heiß wird und die Pizzen von unten verbrennen.

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Porc Fermier – Nackensteaks

Porc-Fermier-Nackensteaks Header
Manchmal sind ja bekanntlicherweise die einfachsten Rezepte die besten. Heute war es wirklich warm draußen und so recht hatte ich keine große Ambitionen, etwas langwieriges auf den Grillrost zu werfen. Also hieß die Devise heute: Flachgrillen. Wer da an fertig mariniertes Fleisch aus dem Discounter denkt, weit gefehlt… Aber seht selbst:

Im Kühlschrank lag noch ein ganzer Nacken vom Porc Fermier, ein Ardennenschwein, das in halboffenen Ställen aufgezogen wird, spezielle Fütterung bekommt und langsam wächst. Ausführliche Informationen zum Porc Fermier findet ihr hier: Freilandschwein.com – Porc Fermier.

Also einfach ein paar schöne dicke Nackensteaks aus dem Stück geschnitten, seht euch auf den Bildern die tolle Marmorierung an. Das Fleisch ist fest und duftet herrlich, die Optik ist toll, die Vorfreude auf den Gaumenschmaus wächst.

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